Schwangerschaft - Sorgen eines werdenden Vaters

 

Ein Gastbeitrag von Mario Hauff, Heilpraktiker für Psychotherapie www.angstlotse.de

für Christiane Altmann, Hebamme und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Tim*( *=Name geändert), 32 erzählt: „Lange hatten wir uns drauf gefreut, ja sogar mehr als das. Wir hatten einen wunderschönen Sommerurlaub gehabt mit viel Zeit für uns und hatten schon eine Weile auf Verhütung verzichtet. Ein paar Wochen später blieb bei Lena* die Regel aus. Es wurde spannend. Sie machte einen Schwangerschaftstest. Positiv! Mann, haben wir uns gefreut! Sie ist dann auch bald zur Frauenärztin und die bestätigte: Alles schön bei Ihnen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Wir haben es bald unseren Eltern erzählt und ein paar sehr engen Freunden. Haben die sich alle gefreut!

 

Fast.

 

Meine Mutter meinte „Wenn das mal gut geht. Bei Luisa* hat's auch nicht geklappt. Die hat ihr Kind nach zwei Monaten wieder verloren. Naja, ihr seid ja noch jung...“ Und dann mein Schwiegervater! „Na Junge, jetzt musste aber ranklotzen. Ihr braucht bald ein größeres Auto und Eure kleine Stadtwohnung in der bunten Nordstadt ist dann wohl auch nicht so die richtige Umgebung für unseren Enkel. Und das bei den Immobilienpreisen! Wir mussten uns damals auch durchbeißen. Naja, verdienst ja nicht schlecht...“ 

 

Na, danke!

 

Jetzt, ein paar Wochen später merke ich, wie ich langsam immer gestresster werde. Ich schlafe schlechter. Grüble viel. Werde früh wach. Komme morgens nur schwer in die Gänge. Esse schlecht, zu viel, zu wenig, zu unregelmäßig. Und trinke öfter abends mal ein Bier, um zu entspannen. Kann mich immer wieder nicht auf der Arbeit konzentrieren. Auch Lena ist launischer, manchmal richtig zickig. So war sie früher nie. Und oft ist ihr übel oder sie hat Bauchschmerzen. Neulich kam sogar mal ein bisschen Blut. Manchmal hat sie Angst, sie verliert das Kind und meint, dass wir es zu vielen Leuten zu früh erzählt hätten. Ich erreich' sie manchmal nicht mehr in ihren Launen und fühl mich selber mies. Und selbst wenn die Schwangerschaft klappt: Wir wollten doch nie in diese altertümliche Einverdiener-Lage rein. Und wird das Kind überhaupt gesund sein? Ich höre immer wieder so viele Horrorstories. Und Marie* und John* haben sich letzte Woche getrennt. Das Kind ist grad zwei geworden. Wie soll das nur alles gut gehen?

 

So geht das nicht weiter. Was kann ich nur machen? Gibt es jemanden, der sich damit auskennt?

 

Ein ganz normaler Fall, der uns in der Praxis immer mal wieder begegnet.

 Zeit, wieder „Boss im Kopf“ zu werden. Das geht sehr gut und systematisch mit den Methoden der piKVT, der praktischen integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie.

 Wenn Sie sich ganz oder teilweise in diesem Beispiel wiederfinden, stellen Sie sich die Frage:

 „Wie wäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, wieder entspannter zu werden und dadurch

  •  die Anforderungen des Alltags besser zu bewältigen
  •  besser zu schlafen
  •  die Verstimmungen in der Partnerschaft schneller, liebevoller, geduldiger aufzulösen
  •  die bedrückenden Äußerungen von Eltern oder Freunden „abperlen“ zu lassen
  •  die Ängste los- und gehen zu lassen?"

 Wäre das für Sie interessant?

 

 Wir würden in der Arbeit mit Ihnen

  •   Ihre momentane Situation erfassen
  •  Ihr Entwicklungsziel festlegen
  •  die drängendsten Schwierigkeiten nach Priorität sortieren und bearbeiten
  •  Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe geben, damit Sie im Alltag spürbar gelassener werden, wieder Boss im Kopf werden.

 

Zwei der wichtigsten Komponenten in unserer Arbeit:                           Der X-Prozess und das ABC-Modell.

 

Der X-Prozess mit seinen wissenschaftlich erprobten Wirkprinzipien ermöglicht Ihnen selbstwirksam, belastende Gefühle und Gedanken loszulassen und durch positive Gefühle zu ersetzen.  Durch regelmäßige Anwendung bauen Sie Entspannungspotential, Resilienz auf und lassen sich in stressigen Situationen nicht mehr so stark aus der Bahn werfen.

 

 Sind Sie im entspannten Zustand, können Sie mittels des ABC-Modells verstehen, dass allgemeine Auslösersituationen (z.B. „positiver“ Schwangerschaftstest) durch unterschiedliche, individuelle Bewertungen („endlich, wir haben lange drauf gewartet“ oder „OMG, hätte ich doch besser aufgepasst“) zu unterschiedlichen C(K)onsequenzen, wie Gefühlen (Freude oder Angst), Verhaltensweisen (Jubel, Kinderwagenkauf oder Abtreibung) und Körperreaktionen führen können.

 

Sie lernen, bei Aufkommen von emotionalen Zuständen, die Ihr klares Denken blockieren, eine Musterunterbrechung durchzuführen und sich so immer besser aus dem alten, belastenden „Gedankenkarussell“ zu befreien.

 

Durch regelmäßige Anwendung des X-Prozesses und weiterer Aktionsschritte erhalten Sie wirksame Methoden, mit denen Sie sich selbst immer besser helfen können. Sie werden nicht nur immer mehr „Boss im Kopf“ und ersetzen ihre bisherigen schädlichen Gedanken, sondern entwickeln sogar eine bessere Resilienz, um nicht hilfreichen Gedanken und Rat“schlägen“ besser begegnen zu können.

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr erfahren möchten.

 

Mario Hauff, Heilpraktiker für Psychotherapie www.angstlotse.de

 

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