Plädoyer für ein Ende des Leidens, oder warum es sich nicht lohnt, (weiter) zu leiden!

Bei herausfordernden Lebensereignissen geht unser Umfeld wie selbstverständlich davon aus, dass wir als „Betroffene“ ein gehöriges Maß an Leid empfinden (müssen): Anspannung, Unzufriedenheit, Erschöpfung, Trauer, Unglücklich sein, Enttäuschung,…..

Die Lust am „Leid sehen“ und am „Leid teilhaben“ ist groß. Wie gerne steigen wir in geschilderte Katastrophengeschichten mit ein, halten die Luft an, leiden mit, regen uns mit auf.

Kommentare wie „Du Arme!“, „Oh nein, wie schrecklich!“, „Ehrlich? Das ist ja furchtbar!“ sollen (in bester Absicht gesagt) Anteilnahme ausdrücken.

Was allen Beteiligten dabei eher nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass sie dem Leid damit noch mehr Raum geben, dem Belastenden Zeit, Aufmerksamkeit und Energie schenken. Wir haben unseren Fokus überwiegend auf Negatives ausgerichtet .

Das, was als angemessene, mitfühlende („normale“) Reaktion gut gemeint geäußert wird, hilft der vom Lebensereignis „betroffenen“ Person aber nicht wirklich weiter. So sagte eine von mir begleitete Frau einmal, dass sie innerlich schon viel weiter sei, schon in der Lösung, während ihr Umfeld noch im Mit“leid“ verharre, nicht loslasse und ihr weiterhin mit besorgt-bedauernden Blicken und Bemerkungen begegne.

 

Was passiert mit uns/ in uns, wenn wir leiden?

  • Es fühlt sich nicht gut an!
  • Es ist uns relativ vertraut, deswegen finden wir es durchaus „normal“, was      es deswegen aber nicht ist!
  • Es wird eher honoriert, indem es Beachtung findet.
  • Es können sich körperliche Symptome zeigen, wie z.B. Enge und          Beklemmung im Brustraum, Kloß/ Stein im Magen,zugeschnürte Kehle,        Herzklopfen, Tränen.
  • Solange wir im Gefühl sind, lässt sich kein klarer Gedanke fassen, der in Richtung Lösung gehen könnte.
  • Unsere Gedanken kreisen um das Schreckliche und ziehen andere Gedanken automatisch nach sich, die auch schrecklich sind. Normalerweise dreht sich das Gedankenrad von ganz alleine wie ein Perpetuum mobile.
  • Gedanken rufen Gefühle hervor und umgekehrt. Beispielsweise wird aus dem Gedanken „ich habe versagt“ im Handumdrehen das entsprechende Gefühl, das sich im Körper genauso anfühlt wie „ich habe versagt“ und damit den Gedanken vermeintlich bestätigt.

 

Plädoyer für ein Ende des Leidens:

 

Meiner vielfältigen Erfahrung aus der Arbeit mit Klientinnen verdanke ich folgende 5 Mut machende Erkenntnisse:

  • Jeder Mensch hat das Grundrecht, sich jederzeit gut zu fühlen!
  • Ein Ausstieg aus der „Leidensgeschichte“ ist möglich, fühlt sich anfangs vielleicht ungewohnt, aber gut an, macht Sinn und lässt Lösungen entstehen.
  • Mein Körper dankt mir mit Gesundheit und Wohlbefinden!
  • Ich wende mich (wieder) mit Freude und Gelassenheit dem Leben zu!
  • Sich gut zu fühlen lässt sich lernen!

 

Was Klientinnen von mir getan haben, um aus ihrer jeweiligen „Leidensnummer“ herauszukommen, verrate ich Ihnen in einer der nächsten Folgen. Nur so viel für heute: Einfach zu erlernende Werkzeuge wie z.B. der Wohlfühlanker oder die X-Prozess-Grundtechnik spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie finden die Materialien zur Selbsthilfe kostenlos im Service- und Videobereich meiner Seite.

 

Wenn Sie auch aus Ihrer „Leidensgeschichte“ raus wollen, unterstütze ich Sie gerne persönlich dabei. Unter Tel. 0511 – 83 87 566 erreichen Sie meistens zuerst meinen AB, der gerne Ihre Nachricht entgegennimmt. Ich melde mich dann sobald als möglich zurück.

 

Für heute gutes Gelingen beim „Raus wollen“ aus der Leidensnummer und herzlich willkommen in einem leichteren, lebendigeren, gesünderen und reicheren Leben!

 

Bis bald – Ihre Christiane Altmann

 

 

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